Eine Gemeinde auf dem Weg

Wie wir Jesus nachfolgen können

Jesus hat dich gerufen. Dein Herz hat zu brennen begonnen. Du weißt in deinem Inneren, dass von Gott die Nahrung kommt, die deine Seele schon immer gesucht hat.

Wo früher Drogen, Gewalt, Kriminalität, Prostitution, Materialismus, Karriere, Anerkennung, Geld, Macht oder was auch immer, Ersatz gewesen sind.

Von Jesus kommt die Liebe, nach der nicht nur unser Herz, sondern auch unsere Seele sucht.

Diese Liebe ist das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist, um uns satt zu machen. Wer diese Speise isst, der wird ewig leben, so wie Jesus es uns verheißen hat. Mit dieser Nahrung bricht das ewige Leben in uns an.

Lasse dich lieben, empfange diese Liebe Gottes.

Lasse dich durch Jesus lieben.

Darum ist Gott Mensch geworden, damit wir diese Liebe erfahren und unser Leben dadurch umgestaltet wird.

Je mehr wir uns lieben lassen, desto mehr werden wir auch zu lieben vermögen. Denn wer spürt, wie sehr er geliebt wird, dessen Verlangen wird es, diese Liebe weiterzugeben.

Wir können den Reichtum und die Fülle der Liebe nicht für uns behalten. „Darum“, sagt Jesus zu uns, „bleibet in meiner Liebe“.

Wenn wir in seiner Liebe bleiben, bleiben wir in ihm und das Leben bleibt in uns, denn er ist die Liebe und das Leben.

Wenn wir nicht mehr in der Liebe sind, kehrt der Tod wieder in uns ein.

Lasse daher deine Beziehung zu Jesus nicht schleifen. Denn fern von ihm lauert der Tod. Wenn du nicht mehr in der Liebe bist, gewinnt die Sünde wieder Macht über dich. Der alte Egoismus kehrt wieder in deinem Herzen und in deinem Leben ein und du wirst von Neuem versklavt. Das gilt für die Menschen vom Rande, die ganz offensichtlich in Sünde und Bindungen verfallen sind. Das gilt aber genauso für den sogenannten normalen Bürger, der vielleicht sogar in seinem frommen Trott ist, aber nicht wie Jesus es wünscht und sich sehnend liebt.

Jesus ist dein Freund geworden. Sei auch du ein Freund Jesu. Der Menschensohn ist auf die Erde gekommen, um dich und mich zu retten. Er bietet dir seine Freundschaft an, er, der Sohn des lebendigen Gottes.

Begreifst du das?

Wer es fassen kann, der fasse es!

Du bist töricht, wenn du diese Freundschaft nicht annimmst, wenn du achtlos an ihr vorübergehst.

Wie lange hat mancher von uns einen Freund gesucht und wie wenig merken wir es oft, wenn dieser Freund tatsächlich in unser Leben gekommen ist.

Wir brauchen nicht auf einen anderen zu warten, denn er ist gekommen, er, der uns frei macht. Der Erlöser ist da. Lass ihn in dein Leben eintreten. Er steht vor der Tür und klopft an. Wer auf seine Stimme hört und die Tür aufmacht, zu dem wird er eintreten und Wohnung in ihm nehmen und er in ihm. So lesen wir es in der geheimen Offenbarung des Johannes, im Kapitel 3,Vers 20.

Erwidere die Freundschaft, die dir Jesus, der Menschensohn, anbietet.

Jesus braucht dich, kapiere es!

Ja, dich, er braucht dich. Dich braucht der Sohn des lebendigen Gottes. Dich, den normalen Bürger, dich, den Unternehmer, den Arbeiter, dich, den Arbeitslosen, dich, den Tagelöhner, dich den Armen und Schwachen, dich den Mittelständler. Er braucht dich, den Punk, er braucht dich, den Kriminellen, den Dieb, den Mörder, den Vergewaltiger oder Kinderschänder, dich, den Schläger, dich, den Drogenabhängigen, den Alkoholiker, dich, die Hure oder den Stricher, dich, den Punk oder den Skin, dich den Normalo.

Jesus braucht dich, so wie auch du ihn brauchst. Er braucht dich, den Priester, er braucht dich, den Pfarr-Gemeinderat, er braucht dich, den Politiker, er braucht dich, den Menschen, der sich sozial engagiert, er braucht dich, den Rentner, er braucht dich, das Kind, den Erwachsenen, den Vater, die Mutter, die Oma, den Opa.

Er braucht einen jeden.

Er braucht den Kranken, den Behinderten, den psychisch Kranken, den Depressiven, den Menschen, der mit seinen Verletzungen nicht klar gekommen ist. Wir alle werden gebraucht!

Br. Jan Hermanns

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